Ein paar
Informationen zum Wartung und Pflege bei einer Uhr.
Im Gegensatz zu Batterie
betriebenen Uhrwerken, müssen Uhren mit mechanischen Werken nach einer
gewissen Zeitspanne repariert oder überholt werden. Spätestens dann, wenn
die Uhr ihre Aufgabe nicht mehr korrekt erfüllt, ist ein Gang zum Uhrmacher
unumgänglich.
Bei mechanischen Uhren gilt, was die Wartung der Uhr betrifft auch unter
Uhren mit Automatik Werk und Uhren mit Handaufzug zu unterscheiden. Bei
Uhren mit Handaufzug die täglich getragen werden, ist die Aufzugskrone ein
sehr beanspruchtes Verschleißteil, was ein jährliches Erneuern der Krone
bedeuten kann.
Eine Eigenschaft die fast
alle Uhr sehr schnell verlieren, ist die Wasserdichtheit, auch diese
Funktion der Uhr sollte daher Jährlich überprüft werden. Ansonsten gibt es
für eine Uhr wenig Gründe die einen Gang zum Uhrmacher erforderlich machen.
Eine Komplett-Überholung der Uhr ist im Regelfalle nur alle fünf Jahre
erforderlich, dabei werden die Gummidichtungen ausgewechselt und die Öle
erneuert. Für diese Arbeiten muss das Uhrwerk zerlegt werden, was den
Eingriff bei "Billiguhren" zumeist aber ausschließt, im Zweifellsfall kommt
hierbei der Kauf einer neuen "Billiguhr", zumal wenn sie dem Träger
ausreichend Dienste erbracht hat eher in Frage.
Wie schon geschrieben, ist
es nach circa fünf Jahren das erste Mal erforderlich eine Uhr zu warten,
wobei hier nicht vom Kaufdatum sondern vom Herstellungsdatum der Uhr
ausgegangen werden muss. Das hat seinen Grund im verdunsten der heute
verwendeten synthetischen Uhrenöle. Die Uhrenöle vergangener Zeiten hatten
den Nachteil, das diese Öle in der Uhr verharzten, die Uhr im Gang
behinderten und somit ein reinigen des Uhrwerks erforderlich machten.
Die heute verwendeten
synthetischen Öle verdunsten zwar wesentlich später als die Uhrenöle früher
verharzten, aber durch das fehlende Öl läuft das Radlager der Uhr trocken
und der Lagerzapfen wird rau, was einen größeren Reibungswiderstand im
Uhrwerk bewirkt. Fehlt zu viel oder zu lange Öl bleibt die Uhr stehen.
Diese Arbeiten sollte der
nicht Fachmann unbedingt von einem Uhrmacher ausführen lassen, der Uhrmacher
wird hierbei zuerst eine äußere Überprüfung der Uhr vornehmen um Schäden am
Uhrengehäuse sowie Anzeichen früherer Reparaturen zu erkennen. Vor dem
Öffnen des Uhrengehäuses wird er das äußere Uhrgehäuse so gereinigt, dass
kein Schmutz ins Werk gelangen kann.
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